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Akademie für Tiernaturheilkunde AG in der Schweiz hat die Tätigkeitsfelder der Hundepsychologen und Hundetrainer konkret abgesteckt. Hier geben wir in dem Sinne weiter, was wir darunter verstehen.
Hundepsychologen Die Tätigkeit eines Verhaltensberaters für Hunde bzw. Tierpsychologen beruht überwiegend auf der Analyse des Verhaltens, der Suche nach den kausalen Faktoren eines Problemverhaltens sowie einer kompetenten Beratung des Tierbesitzers hinsichtlich der konsequenten Durchführung eines Therapieplanes, der im Detail von dem Hundeverhaltensberater ausgearbeitet wird.
Die Therapie wird in der Regel vom Besitzer selbst ausgeführt, unterstützt von weiteren Beratungen oder Übungseinheiten mit dem Hundeverhaltensberater. Das Coaching des Tierbesitzers ist die wichtigste Aufgabe, wobei auch besonderen Wert auf die Verbesserung der Kommunikation und die Stärkung der Beziehung zwischen Besitzer und Hund gelegt wird. Die Therapieerfolge werden kontinuierlich überwacht. Somit wird der Tierbesitzer intensiver und dauerhafter in die Therapie/Erziehung und/oder Ausbildung seines Hundes involviert. Dadurch sind die Therapieerfolge bei konsequenten Hundehaltern besonders effektiv und langfristig. Durch eine Hundeverhaltenstherapie und Hundeverhaltungsberatung spezialisierte Tätigkeit der Tierpsychologen sind deren Arbeitsbereiche sehr eng definiert und können in der Ausbildung ohne Streuung im Themenbereich konsequent zielgerichtet realisiert werden. Der Tierpsychologe benötigt für seine Tätigkeit keine spezielle Einrichtung, weil er eine rein beratende Dienstleistung anbietet und überwiegend Hausbesuche macht.  Hundetrainer Die wesentliche Aufgabe eines Hundetrainers liegt in der gemeinsamen Arbeit mit dem Hundebesitzer und seinem Hund - sowohl im Einzeltraining von Welpen und erwachsenen Hunden wie auch bei der Leitung von Welpen-, Junghund- und Erwachsenengruppen.
Der Hundetrainer ist gefragt, wenn die Halter erzieherische Probleme mit ihren Hunden haben und unter seiner direkten Aufsicht erwünschte Verhaltensweisen etablieren und ihre Entwicklung fördern möchten. Der direkte Kontakt mit dem Tier bzw. mit den ihm vom Hundehalter anvertrauten Tieren verlangt professionellen und besonders sachgerechten Umgang mit dem Hund. Unter Umständen wird er den Hund auch über längere Zeit selber betreuen, z. B. in einer Hundepension oder beim Dogsitting. Der Hundetrainer beschäftigt sich mit dem Hund schwerpunktmäßig meistens in Hundegruppen oder coacht den Besitzer mit dem Hund vor Ort. Seine Arbeit beginnt schon im Welpenalter in den Welpengruppen. Unter seiner Obhut soll der Welpe sich sozial unter optimalen Bedingungen entwickeln. Auch die erzieherische Arbeit direkt mit dem Hund und mit dem Besitzer kann schon da beginnen.
Besonders hohe soziale Kompetenz erwartet man vom Hundetrainer bei der Leitung einer Gruppe von Hundebesitzern im Gruppentraining. Dies erfordert vom Hundetrainer ein hohes Maß an Flexibilität und Vielseitigkeit. Er ist nicht so spezialisiert in der Analyse von Problemverhalten wie derjenige, der sich in die Arbeit der Verhaltensberatung- und Therapie vertieft hat.
Dafür kann er souverän verschiedenste Aufgaben rund um den Hund erledigen und den Tierbesitzer als Hundeexperte bei vielen Themen beraten. Der Hundetrainer behält die Hunde länger in seiner Obhut, daraus ergeben sich für ihn spezielle Aufgaben, wie Ernährung, Aufzucht, Gesundheit, Haltung, Management und Betriebswirtschaft, Infektion und Hygiene. 
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